Die "Klosterarbeiten-Gruppe" stellt ihre Arbeiten vor.

Treffpunkt ist einmal im Monat "um alte Tradition im neuen Kleid" wieder aufleben zu lassen.

Das die Teilnehmer der einzelnen Kurse so erfolgreich waren und sind, ist den beiden "Spezialisten" Anni und Fritz Kamleitner zu verdanken. Sie haben nicht nur die Ideen, besorgen auch das Material und stehen mit Rat und Tat den arbeitsamen Teilnehmern zur Verfügung.

Wir danken Ihnen dafür sehr herzlich!

Gedanken zum Brotsegen

"Unser tägliches Brot gib uns heute!"

Bis vor Jahrzenten waren sich die Menschen noch sehr bewusst, dass das Brot eine heilige Speise ist, der man mit großer Ehrfurcht entgegentreten muss:"Wo man das Brot ehrt, Gott die Not kehrt".

Brot ist heilig und kosrbar. Als Kind haben wir erlebt, dass Brot immer zuerst gesegnet wurde bevor man es anschnitt. Viele üben diesen Brotsegen auch heute aus. In diesem alten und ehrwürdigen Zeichen liegt viel Wert und Sinn: Brot als Gabe Gottes, die wir jeden Tag neu erbitten und empfangen.

Ilse Kroneis

 

                           

Mit der Präsetation der klösterlichen Osterarbeiten wünschen wir

           "Ein frohes Osterfest 2017"

Die Klosterarbeitengruppe

 

Klosterarbeiten für das Osterfest 2016

Eine besonders schöne Art Osterschmuck herzustellen, und sich auf das höchste kirchliche Fest "einzustimmen", ist, die doch aufwendige Art, Eier mit Klosterarbeiten zu schmücken.

Vom Juwelier des Zarenhofes Peter Carl Fabagè "angeregt", wurde im Klosterarbeitenkurs an diesem österlichen Schmuck, einer edlen Zier an schlichten Eiern, seit Jänner gearbeitet, um die Wertarbeit zeitgerecht fertig zu stellen.


 

                          


  

    "Osterjubel"

Jetzt ist der Himmel aufgetan,

jetzt hat er wahres Licht!

Jetzt schauet Gott uns wieder an

mit gnädigem Gesicht.

Jetzt scheinet die Sonne

der ewige Wonne!

Jetzt lachen die Felder,

jetzt jauchzen die Wälder,

jetzt ist man voller Fröhlichkeit.

Jetzt ist die Welt voll Herrlichkeit

und voller Ruhm und Preis.

Jetzt ist die wahre goldene Zeit

wie einst im Paradeis.

Drum lasset uns singen

mit Jauchzen und Klingen,

frohlocken und freuen;

Gott in der Höh sei Lob und Ehr.

Jesus, du Heiland aller Welt,

dir dank ich Tag und Nacht,

dass du dich hast zu uns gesellt

 und diesen Jubel bracht.

Du hast uns befreiet,

die Erde erneuert,

den Himmel gesenket,

dich selbst und geschenket,

dir, Jesus, sei Ehre und Preis.

Angelus Silesius, 1624-1677, eigentlich Johannes Scheffler,

(getauft 25. Dezember 1624 in Breslau; gestorben 8. Juli 1677 ebendort)

war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt.

Weitere sehenswerte Arbeiten

der Klosterarbeitengruppe

            

 

 

                               

 

                           

Muttertagsherzen

Mit Karton, Goldzierbändern, Klebeplüsch, Perlen und viel Phantasie und Liebe zum Detail entstanden beachtenswerte Exemplare

      

Altarblumenstrauß

Heute sehr selten, doch einst verbreitet, Blumengebinde aus bemalten Blechblumen. Die schon in der Antike, in den Tempeln verwendeten Altarblumensträuße, waren seit dem Barock und Rokoko beliebter Schmuck auf den Altären. Noch im 19. Jahrhundert waren sie in den katholischen Kirchen allgemein aufgestellt.

Da wurden Blüten und Blätter nach Mustervorlagen aus Blech ausgeschnitten, mit einer Holzkugel „getrieben“, mit Acrylfarbe bemalt und mit Schellack zum Glänzen gebracht. Die einzelnen Blütenblätter wurden mit Staubgefäßen zusammengefügt und mit den Blättern zu einer Einheit gebunden. Der letzte, entscheidende Schritt war das Montieren der Blüten und Blätter auf dem vorbereiteten Drahtgestell. Zum Schluss wurden farblich abgestimmte Bänder zu Maschen gebunden und unter den Blumen befestigt. Der fertige Blechblumenstrauß konnte nun in den bereitgestellten Kunststofffuß, anstelle der früher gebräuchlichen Zinnvasen, gesetzt wurde.

Obwohl jeder Teilnehmer am Kurs die gleichen Vorlagen benutzte, ist das Endergebnis sehr unterschiedlich.

  

Schlüssel

Die Grundlage für die gelungenen Schaustücke waren ein Schlüssel und ein Jesukind und die Vorstellungskraft zum gefühlvollen Gestalten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

      

 Spiegelblumen

Auch ein schönes Überbleibsel unserer Ahnen. Wieder wurde Blech bearbeitet, Goldborten gezogen und Perlen vielfältig gestaltet. In der Mitte wurde ein kleiner Spiegel befestigt. Damit war die Blüte vollständig und konnte auf einem Stab befestigt werden. Statt „Rosenkavalier“ könnte man nun als „Spiegelblumenkavalier“ auftreten.

Mit den weihnachtlichen Sternen, die auf Anregung von Fritz Kamleitner in der Klosterarbeitenrunde gefertigt wurden, möchte ich mich für das Jahr 2014 von den Freunden der „Klosterarbeiten“ verbschieden und Ihnen ein gesegnetes Weihnachtfest  und einen „Guten Rutsch ins Neue Jahr“ wünschen.